Wohnen · Rechtsraum DE
Wohngeld
Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu Miete oder Belastung für Haushalte mit kleinem Einkommen. Ob es gezahlt wird, entscheidet die örtliche Wohngeldstelle.
Genauer erklärt
Das Wohngeldgesetz und die Tabellen der Verordnung setzen an Haushaltsgröße, Miete oder Belastung und Einkommen an. Stand 2026: Finmon nennt keinen Eurobetrag und keine Mietenstufe. Die Beträge ändern sich mit dem Gesetz, und die Stelle rechnet den Fall. Ein Antrag bei der unzuständigen Stelle verzögert nichts Gutes. Finmon stellt keinen Antrag.
Hintergrund
Wohngeld ist nicht dasselbe wie Kosten der Unterkunft im Bürgergeld und nicht dasselbe wie Kindergeld. Welche Leistung passt, prüfen die jeweils zuständigen Stellen, nicht eine Lern-App. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erklärt den Rahmen. Die Bewilligung bleibt bei der Kommune.
Ein Beispiel
Zwei Nachbarn haben dieselbe Miete und unterschiedliche Einkommen und Haushaltsgrößen. Die Wohngeldstelle kann zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Finmon sieht weder den Bescheid noch die Tabelle des Jahres.
Häufiges Missverständnis
Wer Miete zahlt, hat automatisch einen festen Wohngeldbetrag.
Es gibt einen Antrag und eine Prüfung von Einkommen, Haushalt und Wohnkosten. Ohne Bewilligung gibt es keine Zahlung.
Quelle: WoGG. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.