Finmon · Finanzwissen

Geld im Alltag · Allgemeines Finanzwissen

Einnahmen und notwendige Ausgaben

Für den Notgroschen-Rechner zählt, was du weiter zahlen musst, wenn das Einkommen stockt — nicht, was du gerne ausgibst.

Genauer erklärt

Notwendige Ausgaben sind Miete, Grundnahrung, Energie, nötige Versicherungen, Fahrt zur Arbeit. Optional ist, was sich verschieben oder streichen lässt. Fix oder variabel ist eine zweite Achse: der Stromzähler schwankt, bleibt aber oft nötig. Die Trennung ist eine Planungsannahme, kein Urteil über deinen Lebensstil.

Hintergrund

Bruttoeinkommen ist nicht der Betrag, der auf dem Konto landet. In den Rechner gehört die Ausgabeenseite in der Höhe, in der sie weiterläuft — möglichst als monatlicher Durchschnitt, nicht als einmaliger Urlaub. Netto vs. Brutto betrifft die Einnahmenseite; der Puffer fragt nach dem Abfluss, den du nicht abstellen kannst. Finmon setzt keine Sparquote.

Ein Beispiel

Miete 900 €, Essen 350 €, Strom 80 €, Streaming 12 €, Restaurant 90 €. In den Notgroschen-Rechner gehören 1.330 €, nicht 1.432 €.

Häufiges Missverständnis

In den Notgroschen gehört mein ganzes monatliches Ausgabenvolumen.

Es zählen die Ausgaben, die weiterlaufen müssen — nicht Bruttoeinkommen und nicht optionale Extra.

Quelle: MoneyHelper · Budgeting. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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