Finmon · Finanzwissen

Investieren · Allgemeines Finanzwissen

Auftragsarten

Markt, Limit und Stopp sind Arten, einen Kauf oder Verkauf anzuweisen. Keine davon nimmt das Risiko weg, dass der Kurs sich gegen dich bewegt.

Genauer erklärt

Eine Marktorder sucht die nächste ausführbare Gegenseite. Der Preis steht vorher nicht fest. Eine Limitorder darf nur zum genannten Preis oder besser ausgeführt werden. Sie kann unausgeführt bleiben. Eine Stopporder wird zur ausführbaren Order, wenn ein Auslösekurs erreicht ist. Der Ausführungskurs kann vom Auslösekurs abweichen. Die US-Aufsicht Investor.gov beschreibt diese Arten. Finmon gibt keine Order.

Hintergrund

Im schnellen Markt kann eine Marktorder teurer werden, als der letzte angezeigte Kurs vermuten ließ. Ein Limit schützt vor diesem Preis, handelt aber vielleicht gar nicht. Ein Stopp begrenzt einen Verlust nicht auf den Auslösekurs, weil die Ausführung danach ein eigener Handel ist. Das sind Mechaniken, keine Signale. Finmon sagt nicht, welche Art passt.

Ein Beispiel

Du willst verkaufen, sobald der Kurs 20 erreicht. Eine Stopporder kann dort auslösen und danach zu einem schlechteren Preis ausgeführt werden, wenn der Markt springt. Eine Limitorder bei 20 verkauft nicht unter 20, kann aber liegen bleiben. Finmon sieht das Orderbuch nicht.

Häufiges Missverständnis

Eine Stopporder verkauft genau zum auslösenden Kurs und begrenzt den Verlust dort.

Sie stößt einen Handel an. Der Preis dieses Handels kann schlechter sein als der Auslösekurs.

Quelle: Investor.gov · types of orders. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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Kurz zum Einstieg

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