Investieren · Allgemeines Finanzwissen
Entnahmephase
Die Entnahmephase ist die Zeit, in der angespartes Geld ausgezahlt wird statt weiter nur einzuzahlen. Es gibt dafür keine universelle Quote, die für alle passt.
Genauer erklärt
Eine Rente, ein Auszahlplan und eine einmalige Summe sind verschiedene Mechaniken. Bei laufender Entnahme trifft die Reihenfolge der Erträge härter: Verluste am Anfang wiegen schwerer, weil weniger Kapital für eine Erholung bleibt. Das ist das Thema des Sequenzrisikos. Finmon nennt keine Entnahmerate.
Hintergrund
MoneyHelper erklärt im Vereinigten Königreich die Wege, eine betriebliche oder private Rente zu beziehen. Die OECD beschreibt über Länder hinweg, dass der Übergang vom Ansparen zum Auszahlen eine eigene Politikfrage ist. Beides ist Orientierung, keine Produktwahl. Steuern, Fristen und das Langlebigkeitsrisiko hängen am jeweiligen Recht. Finmon wählt keinen Weg.
Ein Beispiel
Dieselbe durchschnittliche Jahresrendite kann bei Entnahme zwei verschiedene Verläufe erzeugen, wenn die schwachen Jahre am Anfang oder am Ende liegen. Im Aufbau wiegt dieselbe Reihenfolge anders. Finmon rechnet keinen der beiden Pfade für eine Person.
Häufiges Missverständnis
Es gibt einen festen Prozentsatz, den man jedes Jahr sicher entnehmen kann.
Die Reihenfolge der Erträge, Kosten, Steuern und die Lebensdauer verschieben das Ergebnis. Eine universelle Quote wäre eine Behauptung, keine Rechnung.
Quelle: MoneyHelper · taking your pension. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.