Finmon · Finanzwissen

Geld im Alltag · Allgemeines Finanzwissen

Debitkarte und Kreditkarte

Eine Debitkarte belastet Guthaben oder Dispo. Eine Kreditkarte streckt den Betrag vor, den du dem Aussteller zurückzahlst.

Genauer erklärt

Bei der Debitkarte ist das Konto die Quelle, und die Buchung folgt dem Kartensystem oft zeitnah. Bei der Kreditkarte streckt der Aussteller den Betrag vor, bis die Abrechnung kommt. Zinsen entstehen, wenn der Vertrag das für den offenen Saldo vorsieht, nicht schon durch das Wort Kredit im Namen. Die Deutsche Bundesbank beschreibt den Kartenverkehr. Finmon empfiehlt keine Karte.

Hintergrund

Dieselbe Plastikkarte kann je nach Produkt anders abrechnen. Der Aufdruck allein sagt nicht, ob ein Saldo verzinst wird oder ob ein Zahlungsziel besteht. Das steht im Vertrag. Eine Karte ist auch kein Schutz vor Betrug: Die Regeln für Widerspruch und Haftung folgen dem Vertrag und dem Zahlungsrecht. Finmon liest keine Kartenbedingungen.

Ein Beispiel

Du zahlst im Laden. Mit der Debitkarte fehlt der Betrag danach auf dem Konto, soweit Guthaben oder Dispo reichen. Mit der Kreditkarte erscheint er auf der späteren Abrechnung des Ausstellers. Zwei Wege, derselbe Einkauf.

Häufiges Missverständnis

Kreditkarte heißt, der Einkauf ist schon bezahlt und kostet nie extra.

Der Aussteller streckt vor. Ob und wann Zinsen entstehen, steht im Vertrag, nicht im Namen.

Quelle: Deutsche Bundesbank · Kartenzahlungen. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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