Finmon · Finanzwissen

Geld im Alltag · Allgemeines Finanzwissen

Notgroschen

Ein Notgroschen ist Geld für unerwartete Ausgaben. Du kannst darauf zugreifen, ohne etwas verkaufen oder einen Kredit aufnehmen zu müssen.

Genauer erklärt

Eine Rücklage hält Geld für unvorhergesehene Ausgaben verfügbar. Die passende Höhe hängt von notwendigen Ausgaben, der Stabilität deines Einkommens und deinen Verpflichtungen ab. Eine selbst gewählte Zahl von Ausgabenmonaten hilft beim Planen.

Hintergrund

Trenne planbare Ausgaben von unvorhersehbaren Liquiditätsbedürfnissen. Ein Puffer hat Opportunitätskosten, reduziert aber die Gefahr, Anlagen zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen zu müssen. Die Zielgröße ist eine individuelle Planungsannahme, keine universelle Monatsregel.

Ein Beispiel

Bei 1.500 € notwendigen Ausgaben und einem selbst gewählten Ziel von 4 Monaten ergibt sich eine Rücklage von 6.000 €.

Häufiges Missverständnis

Ein Notgroschen muss eine bestimmte Zahl von Monaten sein, die für alle gilt.

Die Höhe ist eine eigene Planungsannahme. Verfügbarkeit zählt, nicht eine universelle Monatsregel.

Quelle: Investor.gov · Investing basics. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Alle Lernbegriffe · Wissen in der App prüfen

Kurz zum Einstieg

Wie sind Sie auf Finmon gekommen?

Nur für den Einstieg. Am Inhalt ändert das nichts.