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Marktliquidität

Marktliquidität ist die Frage, ob eine Position zu begrenzten Kosten verkauft werden kann. Beim Fonds heißt das: Rückgaben bedienen, ohne die Position nur teuer schließen zu können.

Genauer erklärt

Die ESMA definiert Liquiditätsrisiko für Fonds so: eine Position kann nicht zu begrenzten Kosten verkauft, veräußert oder geschlossen werden, um jederzeit die Pflicht zur Anteilrücknahme zu erfüllen. Liquiditätsstresstests sind ein Werkzeug der Verwaltung, das normale und angespannte Lagen durchspielt. Das ist etwas anderes als der Notgroschen zu Hause, also ob du Rechnungen zahlen kannst.

Hintergrund

Neben Liquidität im Alltag, ETF, Handelsspanne und Risiko gelesen: dünne Märkte und viele gleichzeitige Rückgaben sind Fondsfragen. Finmon sagt nicht, wann du verkaufen sollst.

Ein Beispiel

Ein Fonds hält Papiere, die sich an ruhigen Tagen leicht verkaufen lassen. In einer Stresslage kann derselbe Verkauf den Preis stark bewegen. Der Stresstest der Verwaltung soll solche Lagen durchspielen. Er ist kein Verkaufstipp.

Häufiges Missverständnis

Was an ruhigen Tagen leicht zu verkaufen ist, bleibt es auch in einer Stresslage.

Die ESMA definiert das Risiko gerade darüber, dass ein Verkauf nur noch zu hohen Kosten möglich sein kann, wenn Rücknahmen zu bedienen sind.

Quelle: ESMA · Liquidity stress testing. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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