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ESG im Fondsnamen

In der EU regeln ESMA-Leitlinien, wann ESG- oder Nachhaltigkeitswörter im Fondsnamen unklar oder irreführend sind. Der Name ist kein Renditeversprechen.

Genauer erklärt

Stand der ESMA-Leitlinien von 2024: Die Leitlinien verlangen für solche Begriffe eine 80-Prozent-Schwelle: der Anteil der Anlagen, der die ökologischen oder sozialen Merkmale oder die nachhaltigen Ziele der verbindlichen Strategie erfüllt. Bei Wörtern aus 'nachhaltig' kommt die Pflicht hinzu, in wesentlichem Umfang in nachhaltige Investitionen im Sinn der SFDR zu investieren. Zusätzliche Ausschlüsse hängen vom Begriff ab. Die ESMA sagt ausdrücklich, Anleger sollen hinter den Namen in die Angaben schauen.

Hintergrund

Neben Prospekt, ETF, Themenkonzentration und Kosten gelesen: ein Wort im Namen ist eine Namensregel. Es beweist nicht, dass der Fonds zu deinen Werten passt oder besser läuft.

Ein Beispiel

Zwei Fonds tragen 'ESG' im Namen. Ob jeder die 80-Prozent-Schwelle und die Ausschlüsse seiner Wortgruppe erfüllt, steht in Strategie und Anhängen, nicht im Werbesatz.

Häufiges Missverständnis

Steht ESG im Namen, ist der Fonds geprüft nachhaltig und renditestark.

Die ESMA-Leitlinien setzen Schwellen und Ausschlüsse für den Namen. Sie versprechen keine Rendite und ersetzen die Angaben nicht.

Quelle: ESMA · Fund names guidelines. Version 0.2.0 · Nächste Prüfung 2027-03-08. Finmon erklärt, berät aber nicht. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

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